# Le 7 Galerie – Kunst & Ausstellungen > Schweizer Galerie mit wechselnden Kunstausstellungen und Künstlerporträts. > Informationen zu aktuellen Ausstellungen, Künstlern und Veranstaltungen in der Kunstszene. --- ## Pages - [Über unsere Seite](https://le7galerie.ch/uber-unsere-seite/): Die Schweiz ist ein kleines Land im Herzen Europas, welches nicht nur wirtschaftlich, aber auch in anderen Belangen auf sich... --- ## Posts - [Das Musée de l’Elysée](https://le7galerie.ch/das-musee-de-lelysee/): Etwa mehr als 100. 000 Fotografien, alles Originale, bilden die außergewöhnliche Sammlung des Musée d’Elysée am Genfer See. Diese befinden... - [Alles über die Kunsthalle](https://le7galerie.ch/alles-uber-die-kunsthalle/): Die Kunsthalle wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen und sie wurde erst zu einer wirklich wichtigen Institution der Zürcher... - [Alles über das Mamco](https://le7galerie.ch/alles-uber-das-mamco/): Das Mamco, also das Musée d’Art Moderne et Contemporain in Langform, ist das größte und dabei auch jüngste Museum für... - [Kunst in der Schweiz](https://le7galerie.ch/kunst-in-der-schweiz/): Als ein Land mit diversen Traditionen und Kulturen, die zusammentreffen und interagieren, ist die Schweiz wie ein Schmelztigel in Europas... - [Das Vitra Design Museum](https://le7galerie.ch/das-vitra-design-museum/): Es ist vielleicht ein bisschen frech zu behaupten, dass das fabulöse Vitra Design Museum in Basel angesiedelt ist, wenn es... - [Das Zentrum Paul Klee](https://le7galerie.ch/das-zentrum-paul-klee/): Die Bedeutung, die man dem Zentrum Paul Klee zuspricht, ist durch die Sammlung der Werke des beliebtesten künstlerischen Sohnes aus... - [Alles über das Kunstmuseum](https://le7galerie.ch/alles-uber-das-kunstmuseum/): Das Kunstmuseum war erst vor Kurzem Bestandteil einer Kontroversen, ob man die etwa 1000 Kunstgegenstände des deutschen Sammler Cornelius Gurlitt... - [Galerien in der Schweiz](https://le7galerie.ch/galerien-in-der-schweiz/): Egal ob man ein Kunstliebhaber der Modernen Kunst ist oder eher das Klassische und Antike bevorzugt, ob man auf dem... --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2016-07-11 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/uber-unsere-seite/ Die Schweiz ist ein kleines Land im Herzen Europas, welches nicht nur wirtschaftlich, aber auch in anderen Belangen auf sich aufmerksam macht. Eine andere Währung und ohne Einbindung in die EU, ist die Schweiz unabhängiger und bedeutet für viele Gewerbe eine lukrative Lokalität, welche sich auch im Kunstbereich bemerkbar macht. Auf den nachfolgenden Seiten sind Artikel zu finden, die die Künstlervielfalt der Schweiz beschreiben. Des Weiteren geht es um die Kunst und dessen Entwicklung an sich und auch verschiedene Kunstzentren und Museen. Die Galerien bilden ebenfalls einen traditionsreichen und geschichtsträchtigen Hintergrund und locken so jedes Jahr aufs neue eine Vielzahl an Kunstliebhabern ins Land. Auf den folgenden Seiten werden auch detailliertere Informationen über das Vitra Design Museum dargestellt. Das Möbelmuseum ist einzigartig und bietet viele interessante Objekte zum begutachten. Das Zentrum Paul Klee birgt des Namensgebers größte Sammlung und wurde erst vor kurzer Zeit neu aufgebaut und vergrößert. Die Kunsthalle und das MAMCO sind bekannt für ihre zeitgenössischen Künstler und Ausstellungen und bieten mit modernen Installationen Stoff zum Nachdenken und Interpretieren. Das Musée d'Elysée besticht durch seine Andersartigkeit und seine interessante Geschichte über die Fotografie und alles was zu diesem Thema gehört. Das Kunstmuseum befasst sich eher mit den Anfängen des 20sten Jahrhunderts und seinen Künstlern. Der Übergang vom Expressionismus in die moderneren Kunstrichtungen ist hier besonders gut nachzuverfolgen. Alle diese Einrichtungen bieten nicht nur Besuchern, sondern auch Klassen und Schulen informative Führungen und Programme und bestechen durch ihre einmaligen Tagesausflüge, welche auch für keine Kunstkenner auf jeden Fall einen Besuch wert sind. --- --- ## Posts # Le 7 Galerie – Kunst & Ausstellungen > Schweizer Galerie mit wechselnden Kunstausstellungen und Künstlerporträts. > Informationen zu aktuellen Ausstellungen, Künstlern und Veranstaltungen in der Kunstszene. --- ## Pages - Published: 2016-07-19 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-musee-de-lelysee/ - Categories: Kunst Etwa mehr als 100. 000 Fotografien, alles Originale, bilden die außergewöhnliche Sammlung des Musée d'Elysée am Genfer See. Diese befinden sich in einer Villa aus dem 18-ten Jahrhundert, welche sich mit einem makellos getrimmten Garten über den Genfer See erhebt. Als eines der ersten Museen in Europa, welches sich ausschließlich der Fotografie und dessen Kunst verschreibt, machte es sich erstmals einen Namen mit Ausstellungen, unter anderem von Meistern ihres Facher aus dem 20-ten Jahrhundert, wie zum Beispiel Cartier-Bresson. Irving Penn und Ella Maillart zeigten auch mit ihren Arbeiten die ersten Schritte dieser Kunstform. Zu diesem Zeitpunkt war auch die soziale Geschichte groß im Fokus und Künstler wie Sebastiao Salgado, Christine Spengler und Mario Giacomelli stellten diese besonders gekonnt dar und präsentieretn ihre Fotografien im Musée d'Elysée. Aber je mehr das Museum an Standfestigkeit gewann, desto mehr weitete es den Fokus aus: Heutzutage werden in selbstbewusster Manier Ausstellungen betreut, welche mit zeitgenössischer Kunst den Geist und die Gedanken anregen und herausfordern. Die Ausstellungen werden auch oftmals neben anderen künstlerischen Disziplinen aufgebaut. Die Sammlungen und die vier jährlichen Shows offenbaren das große Interesse an Schweizer Fotografen, aber beheimaten ebenso Arbeiten von Richard Avedon, Andy Warhol, Annie Liebowitz und Martin Parr. Auch eine Strecke von über 10. 000 Fotografien, welche das Leben von Charlie Chaplin, der 25 Jahre lang nur ein paar Meter die Straße runter gelebt hatte, porträtieren, befinden sich dank einer Spende seiner Tochter Josephine im Besitz des Musée d'Elysée. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Touren und Führungen, ob für Fotografen, Schulen, speziell Kinder oder für Jedermann sonst, welche einen tiefen Einblick in die Entwicklung der Kunst und des Foto- Handwerks selbst geben. Auch werden viele Workshops angeboten, welche sich rund um die Fotografie drehen, wie etwa Einrahmen oder das richtige Lichtverhältnis beim Fotografieren und Entwickeln zu beachten. Sogar für die Mittagspause gibt es eine gesonderte Tour, die zusammen mit dem Pausensnack durchgeführt werden kann. --- - Published: 2016-07-18 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-die-kunsthalle/ - Categories: Kunst Die Kunsthalle wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen und sie wurde erst zu einer wirklich wichtigen Institution der Zürcher Kunstszene, nachdem die Galerie ins Löwenbräu- Areal gezogen war und sich dort zusammen mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst weiterentwickelte. Auch die Mithilfe einer handvoll von Kunstgalerien in Privatbesitz Mitte der 90-er Jahre brachten diese Entwicklung einen bedeutsamen Schritt vorwärts. Seit dieser Entwicklung hat die Kunsthalle Ausstellung von international anerkannten zeitgenössischen Künstlern beheimatet, zu denen John Armleder, Terence Koh und Wolfgang Tillmans zählen. Auf der letzten Kunst Biennale in Venedig im Jahr 2013 gab es eine große Attraktion im Palazzo Fondazione Prada, welche Harald Szeemann's bahnbrechender Gruppenshow, "Live in your Head: When Attitudes Become Form" nachempfunden wurde. Bei dieser Attraktion haben vor mehreren Jahren berühmte Künstler wie Eva Hesse, Lawrence Weiner, Carl Andre und Walter De Maria mit ihren herausfordernden Arbeiten die guten Bürger der Stadt Bern skandalisiert. Diese Gruppenshow fand das erste Mal 1969 in der Kunsthalle statt und zu diesem Zeitpunkt wurde die Stadt Bern eine Stadt der Kunst. So berichtet auch eine sozial-demokratische Zeitung in Bern und seitdem hat das Bunker- ähnliche Gebäude seinen kompromisslosen Fokus auf dem Neuen und dem Kontroversen behalten. Mit den Shows von Jasper Johns und Henry Moore oder auch Bruce Nauman wurde der Ort der Kunsthalle auf ewig auf der Weltkarte der Kunst gesichert. Mit sechs bis sieben Ausstellungen pro Jahr, seien es einzelne Projekte oder in der Gruppe, wird der Input von regionalen, nationalen und weltweit bekannten Künstlern verarbeitet und eingebracht. Diese Tradition beläuft sch auf einem Bekenntnis um die Entdeckungsreise zu teilen, welche den ästhetischen und sozialen des heutigen Alltags auf den Grund geht und daraus ein straffes Programm an Vorlesungen, Touren und Debatten erzeugt. Die Kunsthalle verspricht ein einzigartiges Besuchserlebnis und regt regelmäßig mit ihren Ausstellungen zum Nachdenken und in Frage stellen an. --- - Published: 2016-07-17 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-das-mamco/ - Categories: Kunst Das Mamco, also das Musée d'Art Moderne et Contemporain in Langform, ist das größte und dabei auch jüngste Museum für zeitgenössische Kunst in der Schweiz. Dabei hat es nicht nur die momentan höchsten Maßstäbe gesetzt, wenn es darum geht, die aktuellste Kunst zu präsentieren, es hat gleichfalls eine ganz neue Art an Kunstgalerien in das neuerdings mit Galerien gespickte Quartier des Bains gebracht und so zu einem Magneten für Kunstliebhaber gemacht. Gegründet in 1994 und somit das jüngste Museum der Schweiz, stellt auf einer Fläche von etwa 4000 m² aus und nutzt dabei ein ehemaliges Fabrikgebäude aus den 50er Jahren. Das Mamco verwendet die wunderschönen neu renovierten und umfunktionierten Fabrikhallen überwiegend für zeitlich begrenzte Ausstellungen und Events und nebenbei stellen sie die Highlights ihrer Sammlung von etwa 3000 Kunstwerken aus. Eines der dauerhaft ausgestellten und berühmtesten Kunstwerke ist das von Gianni Motti installierte Timepiece "Big Crunch Clock" (1999), welches die circa 5 Billionen Jahre bis zu Explosion der Sonne herunterzählt. Die Uhr ist ein digitaler Timer, welcher mittel Solarenergie betrieben wird und beweist somit den Humor und die Ironie der Italiener. Auch sehr bekannt und ein Dauergast im Mamco ist Mannnucci's ‘Art, Text, Light, Sign’, ein farbenfrohes Neon- Objekt, welches bereits seit der Eröffnung der Galerie im Jahr 1994 dort ausgestellt ist. Es hat seinen festen Platz an den vier Mezzaninen der Treppenstufen. Ein anderes, sehr faszinierendes Ausstellungsstück, ist die detailgetreue Rekreation des Pariser Apartments Ghislain Mollet- Vieville's, welcher bekannt für seine Sammlung minimalistischer und konzeptueller Kunst war. Zu den Kunstwerken seiner Sammlung gehören unter anderem Werke von Dan Flavin, Donald Judd und dem Ehepaar Bernd und Hilla Becher. Es werden tolle Führungen angeboten, welche auch für Kinder sehr interessant gestaltet sind und diese sind an den jeweils ersten Mittwochs und Sonntagen des Monats kostenlos und auf jeden Fall einen Besuch wert. --- - Published: 2016-07-16 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/kunst-in-der-schweiz/ - Categories: Kunst Als ein Land mit diversen Traditionen und Kulturen, die zusammentreffen und interagieren, ist die Schweiz wie ein Schmelztigel in Europas Herzen soweit man sich zurück erinnern kann. Das ist auch der Grund, warum die Kultur und das Leben in der Schweiz eine so große Vielfalt aufweist. Wie auch in vielerlei anderer Hinsicht ist die Schweiz ein wahres Paradies für Liebhaber der Kunst, sei es zeitgenössisch oder älter, und Kultur. Es gibt eine riesige Auswahl an Museen und Galerien, ebenso Musik- Festivals, Theater und Literatur werden auf eine kleines Land konzentriert und gebündelt. Besucher können eine Vielzahl an bemerkenswerten Beispielen der architektonischen oder historischen Lokalitäten bewundern, welche berühmt für ihre Künstler sind, die dort gearbeitet haben. Auf einer Reise durch die Schweizer Artistenszene und Kultur wird man auf Namen wie Thomas Mann, Hermann Hesse, Le Corbusier, Ferdinand Hodler und Alberto Giacometti treffen, aber auch Namen, die erst vor Kurzem zu Bekanntheit gelangt sind, wie Pipilotti Rist, George Gruntz, Andreas Vollenweider, Bruno Ganz und Marc Forster, um nur ein paar Wenige zu nennen. Besonders wenn man die Größe in Land und Bevölkerung betrachtet, so ist das Land beachtlich in seiner Führungsposition in Hinsicht der Kunst. Es gibt nicht etwas, was man als typisch Schweizer Kunst bezeichnen könnte. Es gibt etwa einen klaren und wiederholten Fokus auf die Alpen als eine Lebenswelt und die Tendenz zur Bescheidenheit ist auch ein wiederkehrendes Thema. Aber im Großen und Ganzen ist die Vielfalt der Kunst in der Schweiz so groß wie das Land an sich. Auf der anderen Seite ist die Fülle der Plätze, wo man Kunst bewundern oder kaufen kann eine typisch Schweizer Sache. Es gibt kein anderes Land auf der Welt mit der gleichen Anzahl an Museen pro Kopf als die Schweiz. Es gibt außerdem eine Vielzahl an Galerien und Auktionen, die auch international sehr beliebt sind. --- - Published: 2016-07-15 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-vitra-design-museum/ - Categories: Kunst Es ist vielleicht ein bisschen frech zu behaupten, dass das fabulöse Vitra Design Museum in Basel angesiedelt ist, wenn es doch eigentlich über der Grenze in dem kleinen deutschen Städtchen Weil am Rhein liegt. Aber kein Kunstliebhaber besucht die Stadt, ohne die 30- minütige Busrundfahrt mitzunehmen. Aufgebaut wurde das Museum von dem namensgebenden Schweizer Möbel- Design Unternehmen und dem Eigentümer Rolf Fehlbaum im Jahre 1989, und es teilt sich einen weit erstreckenden Campus mit architektonischen Meisterwerken von Zaha Hadid und dem Architekten Tadao Ando. Das Hauptgebäude, ein weißes dekonstruktivistisches Wirrwarr aus Kurven und abgewinkelten Kästen, war Frank Gehrys erstes europäisches Bauwerk. Und neben dem Vitra Haus, ein ausladender Bau mit einer Vielzahl an länglichen Glashäusern, welche von den aus Basel kommenden Alchemisten Herzog und de Meuron geschaffen wurden, gibt es eben eine der weltweit größten Sammlungen an modernen Möbeln und Lichtdesigns. Diese basieren zum größten Teil auf den Nachlässen von Charles und Ray Eames, Alvar Aalto und Dieter Rams. Diese kamen erst in den 1990er Jahren dazu, da das Vitra Museum einst als kleiner exklusiverer Ausstellungsort gedacht war, bevor die ersten international beachteten Exhibitionen entstanden sind. Alle Ausstellungsstücke werden auf zwei Hauptplattformen ausgestellt. Es gibt informative Touren über die Architektur und die verschiedenen Sammlungen, und es gibt ein abwechslungsreiches Programm an zeitlich begrenzten Ausstellungen, welche die Möbel in einem wechselnden und sich weiter entwickelnden Kontext ändern. Die am Vitra Campus ausgestellten Möbel und Gegenstände können dort getestet und erworben werden, natürlich meist auf Bestellung. Man sollte als Besucher darauf achten, dass viele Gebäude auf dem Campus nur im Rahmen einer Architektenführung besucht werden können, denn der Campus hat einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Bereich. Aktuell können Besucher eine Ausstellung über Girard besichtigen. Girard war einer der einflussreichsten Textildesigner und Innenarchitekten des 20sten Jahrhunderts und er war bekannt für seine Detailgenauigkeit und Vielfalt. --- - Published: 2016-07-14 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-zentrum-paul-klee/ - Categories: Kunst Die Bedeutung, die man dem Zentrum Paul Klee zuspricht, ist durch die Sammlung der Werke des beliebtesten künstlerischen Sohnes aus Bern, oder zumindest nahe dran, denn der Maler, Lehrer, Musiker und Poet kam etwa von 9 km außerhalb Berns, keinesfalls übertrieben. Das Zentrum ist ein von Renzo Piano inspirierter Gebäude-Relief- Hybrid. Bestehend aus drei riesigen, sinusförmigen Wellen aus Glas und Stahl sollen das Gebirge im Hintergrund wiederspiegeln. Es beherbergt eine Sammlung mit über 4000 Werken von Paul Klee, welchen Gemälde, Zeichnungen und Wasserfarben zu Grunde liegen. Fast die Hälfte aller seiner Werke ist an einem Ort veröffentlicht und bilden den größten Sammelort eines einzelnen international- bekannten Künstlers, welche auch nach Thematik unterteilt sind und somit einen atemberaubenden Anblick garantieren. Paul Klee war bekannt dafür, die verschiedenen Facetten aus der Synthese des Expressionismus, Kubismus und Surrealismus in etwas komplett Neues und Unvergleichliches zu verwandeln. Das Zentrum hat auch große Anerkennung gewonnen für das beispielhafte Kreativ- Studio für Kinder, die künstlerische Fähigkeiten haben, ab dem vierten Lebensjahr eine Möglichkeit haben, dort ihre eigenen Meisterwerke zu kreieren. Die ausgestellten Werke werden regelmäßig ausgetauscht und dies hat mehrere Gründe: Einmal sind es konzeptionelle und logistische Grundgedanken. Die immense Ausstellungsfläche reicht trotz der Größe nicht aus, um alle Werke Paul Klees auszustellen. Der ständige Wechsel bietet außerdem eine frische Sicht auf dessen Arbeiten und können somit neue Blickwinkel schaffen. Auch die etwas unbekannteren Werke können somit zugänglich gemacht und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein anderer Grund wäre die notwendigen Ruhephasen, die die Kunstwerke vom konservatorischen Gedanken her benötigen. Da die Bilder von Paul Klee mit einer besonderen Arbeitsweise erzeugt wurden, sind diese größtenteils fragil, lichtempfindliche Farben und Papiere wurden mittels experimentierfreudigen Techniken so verwendet, dass sie trotz Schutzes allmählich ausbleichen würden. Diese Ruhephasen ermöglichen also, dass jeder Besucher die Kunstwerke in ihrer originalen Schönheit so lange wie möglich genießen können. --- - Published: 2016-07-13 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-das-kunstmuseum/ - Categories: Kunst Das Kunstmuseum war erst vor Kurzem Bestandteil einer Kontroversen, ob man die etwa 1000 Kunstgegenstände des deutschen Sammler Cornelius Gurlitt annehmen könne oder nicht, denn bei einigen der Kunstgegenstände handelt es sich um von Nazis gestohlenes Eigentum jüdischer Familien. Normalerweise beheimatet das Berner Kunstmuseum die älteste dauerhafte Ausstellung der Schweiz. Die Mission dahinter hat zwei Bestandteile: Auf der einen Seite möchte man die weltweite künstlerische Entwicklung repräsentieren und auf der anderen Seite möchte man seinen regionalen Künstlern Platz für Ehre machen. Arbeiten, welche seit über 80 Jahren bestaunt werden können, wie etwa von den italienischen Meistern wie Fra Angelico und Botticelli sind benachbart mit Werken der moderneren Künstler, wie etwa Manet, Picasso, Kandinsky und Jackson Pollock. Kunst aus der Schweiz kann mittlerweile bis ins 15te Jahrhundert zurückverfolgt werden: Künstler wie Niklaus Manuel Deutsch und Ferdinand Hodler, Paul Klee, dessen bescheidene Sammlung im Kunstmuseum dessen vorgezogen wird, was man in dem riesigen Zentrum Paul Klee bestaunen kann, welches nur ein paar hundert Meter weiter liegt. Impressionismus, Kubismus, Expressionismus, die Blauen Reiter und Surrealismus hinterlassen alle ihre Spuren auf den circa 3000 Gemälden und Skulpturen der derzeitigen Ausstellungen. Die größte Sammlung an Gemälden von der Holbein Familie ist das Herzstück des ehrwürdigen Baseler Kunstarchives. Arbeiten von 1400-1600 und dem 19ten bis 21sten Jahrhundert bilden hauptsächlich die Attraktionen des Museums. Nördlich vom Rhein gelegene und flämische Künstler dominieren ersteren Zeitraum, mit Konrad Witz und Cranach dem Älteren aus der Renaissance. Van Gogh, Gaugin und Cézanne leiten dann das 19te Jahrhundert ein, während das Museum mit dem 20sten Jahrhundert den Kubismus, deutschen Expressionismus und der amerikanischen Kunst nach den 1950er Jahren zelebriert. Zu den größten Schätzen können hier Werke von Picasso, Oscar Kokoschka und Warhol gezählt werden. Eine großzügige Erweiterung des Kunstmuseums ist momentan in Arbeit und wird im Laufe des Jahres 2016 fertiggestellt werden. --- - Published: 2016-07-12 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/galerien-in-der-schweiz/ - Categories: Kunst Egal ob man ein Kunstliebhaber der Modernen Kunst ist oder eher das Klassische und Antike bevorzugt, ob man auf dem Gebiet bewandert oder ein Neuling ist, so gibt es eine Vielzahl an Weltklasse Kunstgalerien und -Museen in der Schweiz, die einen nicht schlecht staunen lassen. Vom Paul Klee Zentrum und dem Vitra Design Museum über prestigeträchtige Events wie die Art Basel, ist die Schweizer Kunstszene pulsierend und lebhaft. Mit einer Sammlerkultur, die sich Jahrhunderte zurück erstreckt und den weltweit wichtigsten jährlichen Ausstellungen, ist Basel wie eine Grand Dame der Schweizer Kunstszene, in Chanel gekleidet, die sich Warhols und Bacons für ihr am Rhein gelegenes Apartment ergattert. Aber im weltweiten Ranking hat sich auch Zürich in den letzten zehn Jahren gemausert. Mit der Regeneration des vormals abgearbeiteten Industriegebiets, welches die alten Bauten durch coole weiße Würfelbauten ersetzt hat, wurde dann durch das Sammeln der Kunst aus allen Winkeln der Welt diesen ein Zuhause errichtet. Aber auch Genf und Bern sind keine Kunstbanausen. Ihre vielen Paläste der Gemälde und der plastischen Kunst haben sich schon lange weltweit ihren Ruf erarbeitet. Auch beide Städte pflegen ihre eigenen kontemporären Tempel der florierenden Kunst der Modernen und geben den Künstlern von Morgen ein Zuhause. Und der landesweite Hunger nach Kunst ist noch lange nicht gestillt: Alte urbane Industriegebäude werden neu belebt, die Kunst schafft dort Räume, wo sich moderne Künstler ausleben können und damit eine Vielzahl von Kunstfans angezogen werden. Große, etablierte Einrichtungen erweitern ihre riesigen Komplexe um noch mehr Kunst ausstellen zu können und dabei nicht auf große Installationen verzichten zu müssen, die meistens ganze Räume in Beschlag nehmen um ihre Wirkung zu entfalten. So entstand unter anderem auch das dreiteilige Mega-Museum des Paul Klee Zentrums in Bern, welches von berühmten Architekten geplant und umgesetzt wurde. Für Kunstliebhaber ist die Schweiz ein Paradies voller bemerkenswerter Galerien. --- --- - [Über unsere Seite](https://le7galerie.ch/uber-unsere-seite/): Die Schweiz ist ein kleines Land im Herzen Europas, welches nicht nur wirtschaftlich, aber auch in anderen Belangen auf sich... --- ## Posts - [Das Musée de l’Elysée](https://le7galerie.ch/das-musee-de-lelysee/): Etwa mehr als 100. 000 Fotografien, alles Originale, bilden die außergewöhnliche Sammlung des Musée d’Elysée am Genfer See. Diese befinden... - [Alles über die Kunsthalle](https://le7galerie.ch/alles-uber-die-kunsthalle/): Die Kunsthalle wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen und sie wurde erst zu einer wirklich wichtigen Institution der Zürcher... - [Alles über das Mamco](https://le7galerie.ch/alles-uber-das-mamco/): Das Mamco, also das Musée d’Art Moderne et Contemporain in Langform, ist das größte und dabei auch jüngste Museum für... - [Kunst in der Schweiz](https://le7galerie.ch/kunst-in-der-schweiz/): Als ein Land mit diversen Traditionen und Kulturen, die zusammentreffen und interagieren, ist die Schweiz wie ein Schmelztigel in Europas... - [Das Vitra Design Museum](https://le7galerie.ch/das-vitra-design-museum/): Es ist vielleicht ein bisschen frech zu behaupten, dass das fabulöse Vitra Design Museum in Basel angesiedelt ist, wenn es... - [Das Zentrum Paul Klee](https://le7galerie.ch/das-zentrum-paul-klee/): Die Bedeutung, die man dem Zentrum Paul Klee zuspricht, ist durch die Sammlung der Werke des beliebtesten künstlerischen Sohnes aus... - [Alles über das Kunstmuseum](https://le7galerie.ch/alles-uber-das-kunstmuseum/): Das Kunstmuseum war erst vor Kurzem Bestandteil einer Kontroversen, ob man die etwa 1000 Kunstgegenstände des deutschen Sammler Cornelius Gurlitt... - [Galerien in der Schweiz](https://le7galerie.ch/galerien-in-der-schweiz/): Egal ob man ein Kunstliebhaber der Modernen Kunst ist oder eher das Klassische und Antike bevorzugt, ob man auf dem... --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2016-07-11 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/uber-unsere-seite/ Die Schweiz ist ein kleines Land im Herzen Europas, welches nicht nur wirtschaftlich, aber auch in anderen Belangen auf sich aufmerksam macht. Eine andere Währung und ohne Einbindung in die EU, ist die Schweiz unabhängiger und bedeutet für viele Gewerbe eine lukrative Lokalität, welche sich auch im Kunstbereich bemerkbar macht. Auf den nachfolgenden Seiten sind Artikel zu finden, die die Künstlervielfalt der Schweiz beschreiben. Des Weiteren geht es um die Kunst und dessen Entwicklung an sich und auch verschiedene Kunstzentren und Museen. Die Galerien bilden ebenfalls einen traditionsreichen und geschichtsträchtigen Hintergrund und locken so jedes Jahr aufs neue eine Vielzahl an Kunstliebhabern ins Land. Auf den folgenden Seiten werden auch detailliertere Informationen über das Vitra Design Museum dargestellt. Das Möbelmuseum ist einzigartig und bietet viele interessante Objekte zum begutachten. Das Zentrum Paul Klee birgt des Namensgebers größte Sammlung und wurde erst vor kurzer Zeit neu aufgebaut und vergrößert. Die Kunsthalle und das MAMCO sind bekannt für ihre zeitgenössischen Künstler und Ausstellungen und bieten mit modernen Installationen Stoff zum Nachdenken und Interpretieren. Das Musée d'Elysée besticht durch seine Andersartigkeit und seine interessante Geschichte über die Fotografie und alles was zu diesem Thema gehört. Das Kunstmuseum befasst sich eher mit den Anfängen des 20sten Jahrhunderts und seinen Künstlern. Der Übergang vom Expressionismus in die moderneren Kunstrichtungen ist hier besonders gut nachzuverfolgen. Alle diese Einrichtungen bieten nicht nur Besuchern, sondern auch Klassen und Schulen informative Führungen und Programme und bestechen durch ihre einmaligen Tagesausflüge, welche auch für keine Kunstkenner auf jeden Fall einen Besuch wert sind. --- --- ## Posts - Published: 2016-07-19 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-musee-de-lelysee/ - Categories: Kunst Etwa mehr als 100. 000 Fotografien, alles Originale, bilden die außergewöhnliche Sammlung des Musée d'Elysée am Genfer See. Diese befinden sich in einer Villa aus dem 18-ten Jahrhundert, welche sich mit einem makellos getrimmten Garten über den Genfer See erhebt. Als eines der ersten Museen in Europa, welches sich ausschließlich der Fotografie und dessen Kunst verschreibt, machte es sich erstmals einen Namen mit Ausstellungen, unter anderem von Meistern ihres Facher aus dem 20-ten Jahrhundert, wie zum Beispiel Cartier-Bresson. Irving Penn und Ella Maillart zeigten auch mit ihren Arbeiten die ersten Schritte dieser Kunstform. Zu diesem Zeitpunkt war auch die soziale Geschichte groß im Fokus und Künstler wie Sebastiao Salgado, Christine Spengler und Mario Giacomelli stellten diese besonders gekonnt dar und präsentieretn ihre Fotografien im Musée d'Elysée. Aber je mehr das Museum an Standfestigkeit gewann, desto mehr weitete es den Fokus aus: Heutzutage werden in selbstbewusster Manier Ausstellungen betreut, welche mit zeitgenössischer Kunst den Geist und die Gedanken anregen und herausfordern. Die Ausstellungen werden auch oftmals neben anderen künstlerischen Disziplinen aufgebaut. Die Sammlungen und die vier jährlichen Shows offenbaren das große Interesse an Schweizer Fotografen, aber beheimaten ebenso Arbeiten von Richard Avedon, Andy Warhol, Annie Liebowitz und Martin Parr. Auch eine Strecke von über 10. 000 Fotografien, welche das Leben von Charlie Chaplin, der 25 Jahre lang nur ein paar Meter die Straße runter gelebt hatte, porträtieren, befinden sich dank einer Spende seiner Tochter Josephine im Besitz des Musée d'Elysée. Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Touren und Führungen, ob für Fotografen, Schulen, speziell Kinder oder für Jedermann sonst, welche einen tiefen Einblick in die Entwicklung der Kunst und des Foto- Handwerks selbst geben. Auch werden viele Workshops angeboten, welche sich rund um die Fotografie drehen, wie etwa Einrahmen oder das richtige Lichtverhältnis beim Fotografieren und Entwickeln zu beachten. Sogar für die Mittagspause gibt es eine gesonderte Tour, die zusammen mit dem Pausensnack durchgeführt werden kann. --- - Published: 2016-07-18 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-die-kunsthalle/ - Categories: Kunst Die Kunsthalle wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen und sie wurde erst zu einer wirklich wichtigen Institution der Zürcher Kunstszene, nachdem die Galerie ins Löwenbräu- Areal gezogen war und sich dort zusammen mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst weiterentwickelte. Auch die Mithilfe einer handvoll von Kunstgalerien in Privatbesitz Mitte der 90-er Jahre brachten diese Entwicklung einen bedeutsamen Schritt vorwärts. Seit dieser Entwicklung hat die Kunsthalle Ausstellung von international anerkannten zeitgenössischen Künstlern beheimatet, zu denen John Armleder, Terence Koh und Wolfgang Tillmans zählen. Auf der letzten Kunst Biennale in Venedig im Jahr 2013 gab es eine große Attraktion im Palazzo Fondazione Prada, welche Harald Szeemann's bahnbrechender Gruppenshow, "Live in your Head: When Attitudes Become Form" nachempfunden wurde. Bei dieser Attraktion haben vor mehreren Jahren berühmte Künstler wie Eva Hesse, Lawrence Weiner, Carl Andre und Walter De Maria mit ihren herausfordernden Arbeiten die guten Bürger der Stadt Bern skandalisiert. Diese Gruppenshow fand das erste Mal 1969 in der Kunsthalle statt und zu diesem Zeitpunkt wurde die Stadt Bern eine Stadt der Kunst. So berichtet auch eine sozial-demokratische Zeitung in Bern und seitdem hat das Bunker- ähnliche Gebäude seinen kompromisslosen Fokus auf dem Neuen und dem Kontroversen behalten. Mit den Shows von Jasper Johns und Henry Moore oder auch Bruce Nauman wurde der Ort der Kunsthalle auf ewig auf der Weltkarte der Kunst gesichert. Mit sechs bis sieben Ausstellungen pro Jahr, seien es einzelne Projekte oder in der Gruppe, wird der Input von regionalen, nationalen und weltweit bekannten Künstlern verarbeitet und eingebracht. Diese Tradition beläuft sch auf einem Bekenntnis um die Entdeckungsreise zu teilen, welche den ästhetischen und sozialen des heutigen Alltags auf den Grund geht und daraus ein straffes Programm an Vorlesungen, Touren und Debatten erzeugt. Die Kunsthalle verspricht ein einzigartiges Besuchserlebnis und regt regelmäßig mit ihren Ausstellungen zum Nachdenken und in Frage stellen an. --- - Published: 2016-07-17 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-das-mamco/ - Categories: Kunst Das Mamco, also das Musée d'Art Moderne et Contemporain in Langform, ist das größte und dabei auch jüngste Museum für zeitgenössische Kunst in der Schweiz. Dabei hat es nicht nur die momentan höchsten Maßstäbe gesetzt, wenn es darum geht, die aktuellste Kunst zu präsentieren, es hat gleichfalls eine ganz neue Art an Kunstgalerien in das neuerdings mit Galerien gespickte Quartier des Bains gebracht und so zu einem Magneten für Kunstliebhaber gemacht. Gegründet in 1994 und somit das jüngste Museum der Schweiz, stellt auf einer Fläche von etwa 4000 m² aus und nutzt dabei ein ehemaliges Fabrikgebäude aus den 50er Jahren. Das Mamco verwendet die wunderschönen neu renovierten und umfunktionierten Fabrikhallen überwiegend für zeitlich begrenzte Ausstellungen und Events und nebenbei stellen sie die Highlights ihrer Sammlung von etwa 3000 Kunstwerken aus. Eines der dauerhaft ausgestellten und berühmtesten Kunstwerke ist das von Gianni Motti installierte Timepiece "Big Crunch Clock" (1999), welches die circa 5 Billionen Jahre bis zu Explosion der Sonne herunterzählt. Die Uhr ist ein digitaler Timer, welcher mittel Solarenergie betrieben wird und beweist somit den Humor und die Ironie der Italiener. Auch sehr bekannt und ein Dauergast im Mamco ist Mannnucci's ‘Art, Text, Light, Sign’, ein farbenfrohes Neon- Objekt, welches bereits seit der Eröffnung der Galerie im Jahr 1994 dort ausgestellt ist. Es hat seinen festen Platz an den vier Mezzaninen der Treppenstufen. Ein anderes, sehr faszinierendes Ausstellungsstück, ist die detailgetreue Rekreation des Pariser Apartments Ghislain Mollet- Vieville's, welcher bekannt für seine Sammlung minimalistischer und konzeptueller Kunst war. Zu den Kunstwerken seiner Sammlung gehören unter anderem Werke von Dan Flavin, Donald Judd und dem Ehepaar Bernd und Hilla Becher. Es werden tolle Führungen angeboten, welche auch für Kinder sehr interessant gestaltet sind und diese sind an den jeweils ersten Mittwochs und Sonntagen des Monats kostenlos und auf jeden Fall einen Besuch wert. --- - Published: 2016-07-16 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/kunst-in-der-schweiz/ - Categories: Kunst Als ein Land mit diversen Traditionen und Kulturen, die zusammentreffen und interagieren, ist die Schweiz wie ein Schmelztigel in Europas Herzen soweit man sich zurück erinnern kann. Das ist auch der Grund, warum die Kultur und das Leben in der Schweiz eine so große Vielfalt aufweist. Wie auch in vielerlei anderer Hinsicht ist die Schweiz ein wahres Paradies für Liebhaber der Kunst, sei es zeitgenössisch oder älter, und Kultur. Es gibt eine riesige Auswahl an Museen und Galerien, ebenso Musik- Festivals, Theater und Literatur werden auf eine kleines Land konzentriert und gebündelt. Besucher können eine Vielzahl an bemerkenswerten Beispielen der architektonischen oder historischen Lokalitäten bewundern, welche berühmt für ihre Künstler sind, die dort gearbeitet haben. Auf einer Reise durch die Schweizer Artistenszene und Kultur wird man auf Namen wie Thomas Mann, Hermann Hesse, Le Corbusier, Ferdinand Hodler und Alberto Giacometti treffen, aber auch Namen, die erst vor Kurzem zu Bekanntheit gelangt sind, wie Pipilotti Rist, George Gruntz, Andreas Vollenweider, Bruno Ganz und Marc Forster, um nur ein paar Wenige zu nennen. Besonders wenn man die Größe in Land und Bevölkerung betrachtet, so ist das Land beachtlich in seiner Führungsposition in Hinsicht der Kunst. Es gibt nicht etwas, was man als typisch Schweizer Kunst bezeichnen könnte. Es gibt etwa einen klaren und wiederholten Fokus auf die Alpen als eine Lebenswelt und die Tendenz zur Bescheidenheit ist auch ein wiederkehrendes Thema. Aber im Großen und Ganzen ist die Vielfalt der Kunst in der Schweiz so groß wie das Land an sich. Auf der anderen Seite ist die Fülle der Plätze, wo man Kunst bewundern oder kaufen kann eine typisch Schweizer Sache. Es gibt kein anderes Land auf der Welt mit der gleichen Anzahl an Museen pro Kopf als die Schweiz. Es gibt außerdem eine Vielzahl an Galerien und Auktionen, die auch international sehr beliebt sind. --- - Published: 2016-07-15 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-vitra-design-museum/ - Categories: Kunst Es ist vielleicht ein bisschen frech zu behaupten, dass das fabulöse Vitra Design Museum in Basel angesiedelt ist, wenn es doch eigentlich über der Grenze in dem kleinen deutschen Städtchen Weil am Rhein liegt. Aber kein Kunstliebhaber besucht die Stadt, ohne die 30- minütige Busrundfahrt mitzunehmen. Aufgebaut wurde das Museum von dem namensgebenden Schweizer Möbel- Design Unternehmen und dem Eigentümer Rolf Fehlbaum im Jahre 1989, und es teilt sich einen weit erstreckenden Campus mit architektonischen Meisterwerken von Zaha Hadid und dem Architekten Tadao Ando. Das Hauptgebäude, ein weißes dekonstruktivistisches Wirrwarr aus Kurven und abgewinkelten Kästen, war Frank Gehrys erstes europäisches Bauwerk. Und neben dem Vitra Haus, ein ausladender Bau mit einer Vielzahl an länglichen Glashäusern, welche von den aus Basel kommenden Alchemisten Herzog und de Meuron geschaffen wurden, gibt es eben eine der weltweit größten Sammlungen an modernen Möbeln und Lichtdesigns. Diese basieren zum größten Teil auf den Nachlässen von Charles und Ray Eames, Alvar Aalto und Dieter Rams. Diese kamen erst in den 1990er Jahren dazu, da das Vitra Museum einst als kleiner exklusiverer Ausstellungsort gedacht war, bevor die ersten international beachteten Exhibitionen entstanden sind. Alle Ausstellungsstücke werden auf zwei Hauptplattformen ausgestellt. Es gibt informative Touren über die Architektur und die verschiedenen Sammlungen, und es gibt ein abwechslungsreiches Programm an zeitlich begrenzten Ausstellungen, welche die Möbel in einem wechselnden und sich weiter entwickelnden Kontext ändern. Die am Vitra Campus ausgestellten Möbel und Gegenstände können dort getestet und erworben werden, natürlich meist auf Bestellung. Man sollte als Besucher darauf achten, dass viele Gebäude auf dem Campus nur im Rahmen einer Architektenführung besucht werden können, denn der Campus hat einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Bereich. Aktuell können Besucher eine Ausstellung über Girard besichtigen. Girard war einer der einflussreichsten Textildesigner und Innenarchitekten des 20sten Jahrhunderts und er war bekannt für seine Detailgenauigkeit und Vielfalt. --- - Published: 2016-07-14 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/das-zentrum-paul-klee/ - Categories: Kunst Die Bedeutung, die man dem Zentrum Paul Klee zuspricht, ist durch die Sammlung der Werke des beliebtesten künstlerischen Sohnes aus Bern, oder zumindest nahe dran, denn der Maler, Lehrer, Musiker und Poet kam etwa von 9 km außerhalb Berns, keinesfalls übertrieben. Das Zentrum ist ein von Renzo Piano inspirierter Gebäude-Relief- Hybrid. Bestehend aus drei riesigen, sinusförmigen Wellen aus Glas und Stahl sollen das Gebirge im Hintergrund wiederspiegeln. Es beherbergt eine Sammlung mit über 4000 Werken von Paul Klee, welchen Gemälde, Zeichnungen und Wasserfarben zu Grunde liegen. Fast die Hälfte aller seiner Werke ist an einem Ort veröffentlicht und bilden den größten Sammelort eines einzelnen international- bekannten Künstlers, welche auch nach Thematik unterteilt sind und somit einen atemberaubenden Anblick garantieren. Paul Klee war bekannt dafür, die verschiedenen Facetten aus der Synthese des Expressionismus, Kubismus und Surrealismus in etwas komplett Neues und Unvergleichliches zu verwandeln. Das Zentrum hat auch große Anerkennung gewonnen für das beispielhafte Kreativ- Studio für Kinder, die künstlerische Fähigkeiten haben, ab dem vierten Lebensjahr eine Möglichkeit haben, dort ihre eigenen Meisterwerke zu kreieren. Die ausgestellten Werke werden regelmäßig ausgetauscht und dies hat mehrere Gründe: Einmal sind es konzeptionelle und logistische Grundgedanken. Die immense Ausstellungsfläche reicht trotz der Größe nicht aus, um alle Werke Paul Klees auszustellen. Der ständige Wechsel bietet außerdem eine frische Sicht auf dessen Arbeiten und können somit neue Blickwinkel schaffen. Auch die etwas unbekannteren Werke können somit zugänglich gemacht und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein anderer Grund wäre die notwendigen Ruhephasen, die die Kunstwerke vom konservatorischen Gedanken her benötigen. Da die Bilder von Paul Klee mit einer besonderen Arbeitsweise erzeugt wurden, sind diese größtenteils fragil, lichtempfindliche Farben und Papiere wurden mittels experimentierfreudigen Techniken so verwendet, dass sie trotz Schutzes allmählich ausbleichen würden. Diese Ruhephasen ermöglichen also, dass jeder Besucher die Kunstwerke in ihrer originalen Schönheit so lange wie möglich genießen können. --- - Published: 2016-07-13 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/alles-uber-das-kunstmuseum/ - Categories: Kunst Das Kunstmuseum war erst vor Kurzem Bestandteil einer Kontroversen, ob man die etwa 1000 Kunstgegenstände des deutschen Sammler Cornelius Gurlitt annehmen könne oder nicht, denn bei einigen der Kunstgegenstände handelt es sich um von Nazis gestohlenes Eigentum jüdischer Familien. Normalerweise beheimatet das Berner Kunstmuseum die älteste dauerhafte Ausstellung der Schweiz. Die Mission dahinter hat zwei Bestandteile: Auf der einen Seite möchte man die weltweite künstlerische Entwicklung repräsentieren und auf der anderen Seite möchte man seinen regionalen Künstlern Platz für Ehre machen. Arbeiten, welche seit über 80 Jahren bestaunt werden können, wie etwa von den italienischen Meistern wie Fra Angelico und Botticelli sind benachbart mit Werken der moderneren Künstler, wie etwa Manet, Picasso, Kandinsky und Jackson Pollock. Kunst aus der Schweiz kann mittlerweile bis ins 15te Jahrhundert zurückverfolgt werden: Künstler wie Niklaus Manuel Deutsch und Ferdinand Hodler, Paul Klee, dessen bescheidene Sammlung im Kunstmuseum dessen vorgezogen wird, was man in dem riesigen Zentrum Paul Klee bestaunen kann, welches nur ein paar hundert Meter weiter liegt. Impressionismus, Kubismus, Expressionismus, die Blauen Reiter und Surrealismus hinterlassen alle ihre Spuren auf den circa 3000 Gemälden und Skulpturen der derzeitigen Ausstellungen. Die größte Sammlung an Gemälden von der Holbein Familie ist das Herzstück des ehrwürdigen Baseler Kunstarchives. Arbeiten von 1400-1600 und dem 19ten bis 21sten Jahrhundert bilden hauptsächlich die Attraktionen des Museums. Nördlich vom Rhein gelegene und flämische Künstler dominieren ersteren Zeitraum, mit Konrad Witz und Cranach dem Älteren aus der Renaissance. Van Gogh, Gaugin und Cézanne leiten dann das 19te Jahrhundert ein, während das Museum mit dem 20sten Jahrhundert den Kubismus, deutschen Expressionismus und der amerikanischen Kunst nach den 1950er Jahren zelebriert. Zu den größten Schätzen können hier Werke von Picasso, Oscar Kokoschka und Warhol gezählt werden. Eine großzügige Erweiterung des Kunstmuseums ist momentan in Arbeit und wird im Laufe des Jahres 2016 fertiggestellt werden. --- - Published: 2016-07-12 - Modified: 2016-07-19 - URL: https://le7galerie.ch/galerien-in-der-schweiz/ - Categories: Kunst Egal ob man ein Kunstliebhaber der Modernen Kunst ist oder eher das Klassische und Antike bevorzugt, ob man auf dem Gebiet bewandert oder ein Neuling ist, so gibt es eine Vielzahl an Weltklasse Kunstgalerien und -Museen in der Schweiz, die einen nicht schlecht staunen lassen. Vom Paul Klee Zentrum und dem Vitra Design Museum über prestigeträchtige Events wie die Art Basel, ist die Schweizer Kunstszene pulsierend und lebhaft. Mit einer Sammlerkultur, die sich Jahrhunderte zurück erstreckt und den weltweit wichtigsten jährlichen Ausstellungen, ist Basel wie eine Grand Dame der Schweizer Kunstszene, in Chanel gekleidet, die sich Warhols und Bacons für ihr am Rhein gelegenes Apartment ergattert. Aber im weltweiten Ranking hat sich auch Zürich in den letzten zehn Jahren gemausert. Mit der Regeneration des vormals abgearbeiteten Industriegebiets, welches die alten Bauten durch coole weiße Würfelbauten ersetzt hat, wurde dann durch das Sammeln der Kunst aus allen Winkeln der Welt diesen ein Zuhause errichtet. Aber auch Genf und Bern sind keine Kunstbanausen. Ihre vielen Paläste der Gemälde und der plastischen Kunst haben sich schon lange weltweit ihren Ruf erarbeitet. Auch beide Städte pflegen ihre eigenen kontemporären Tempel der florierenden Kunst der Modernen und geben den Künstlern von Morgen ein Zuhause. Und der landesweite Hunger nach Kunst ist noch lange nicht gestillt: Alte urbane Industriegebäude werden neu belebt, die Kunst schafft dort Räume, wo sich moderne Künstler ausleben können und damit eine Vielzahl von Kunstfans angezogen werden. Große, etablierte Einrichtungen erweitern ihre riesigen Komplexe um noch mehr Kunst ausstellen zu können und dabei nicht auf große Installationen verzichten zu müssen, die meistens ganze Räume in Beschlag nehmen um ihre Wirkung zu entfalten. So entstand unter anderem auch das dreiteilige Mega-Museum des Paul Klee Zentrums in Bern, welches von berühmten Architekten geplant und umgesetzt wurde. Für Kunstliebhaber ist die Schweiz ein Paradies voller bemerkenswerter Galerien. --- ---