Alles über die Kunsthalle

Die Kunsthalle wurde im Jahr 1958 ins Leben gerufen und sie wurde erst zu einer wirklich wichtigen Institution der Zürcher Kunstszene, nachdem die Galerie ins Löwenbräterencekohu-
Areal gezogen war und sich dort zusammen mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst weiterentwickelte. Auch die Mithilfe einer handvoll von Kunstgalerien in Privatbesitz Mitte der 90-er Jahre brachten diese Entwicklung einen bedeutsamen Schritt vorwärts. Seit dieser Entwicklung hat die Kunsthalle Ausstellung von international anerkannten zeitgenössischen Künstlern beheimatet, zu denen John Armleder, Terence Koh und Wolfgang Tillmans zählen.

Auf der letzten Kunst Biennale in Venedig im Jahr 2013 gab es eine große Attraktion im Palazzo Fondazione Prada, welche Harald Szeemann’s bahnbrechender Gruppenshow, “Live in your Head: When Attitudes Become Form” nachempfunden wurde. Bei dieser Attraktion haben vor mehreren Jahren berühmte Künstler wie Eva Hesse, Lawrence Weiner, Carl Andre und Walter De Maria mit ihren herausfordernden Arbeiten die guten Bürger der Stadt Bern skandalisiert. Diese Gruppenshow fand das erste Mal 1969 in der Kunsthalle statt und zu diesem Zeitpunkt wurde die Stadt Bern eine Stadt der Kunst. So berichtet auch eine sozial-demokratische Zeitung in Bern und seitdem hat das Bunker- ähnliche Gebäude seinen kompromisslosen Fokus auf dem Neuen und dem Kontroversen behalten. Mit den Shows von Jasper Johns und Henry Moore oder auch Bruce Nauman wurde der Ort der Kunsthalle auf ewig auf der Weltkarte der Kunst gesichert. Mit sechs bis sieben Ausstellungen pro Jahr, seien es einzelne Projekte oder in der Gruppe, wird der Input von regionalen, nationalen und weltweit bekannten Künstlern verarbeitet und eingebracht. Diese Tradition beläuft sch auf einem Bekenntnis um die Entdeckungsreise zu teilen, welche den ästhetischen und sozialen des heutigen Alltags auf den Grund geht und daraus ein straffes Programm an Vorlesungen, Touren und Debatten erzeugt.

Die Kunsthalle verspricht ein einzigartiges Besuchserlebnis und regt regelmäßig mit ihren Ausstellungen zum Nachdenken und in Frage stellen an.

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